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Hansepflege-Ambulant

Leistung 06 · SGB V § 37

Wundversorgung zuhause – modernes Wundmanagement durch examinierte Pflegefachkräfte

Chronische und akute Wunden erfordern Fachwissen, Geduld und Kontinuität. Wir versorgen Ihre Wunden nach DGfW-Standard direkt zuhause – dokumentiert, hygienisch, in enger Abstimmung mit Ihrem Arzt.

Kostenfreie Erstberatung · Mo–Fr 8–15 Uhr · Auch zur Antragstellung

Eine Pflegefachkraft der Hansepflege-Ambulant versorgt bei einem aelteren Patienten zuhause fachgerecht eine Wunde am Bein
DGfW-Standard

Wenn Wunden Zeit und Expertise brauchen.

Chronische Wunden sind schmerzhaft, belastend und erfordern konsequente, fachkundige Behandlung. Wir führen Wundversorgung nach den Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Wundmanagement (DGfW) durch – durch examinierte Pflegefachkräfte, lückenlos dokumentiert, in enger Abstimmung mit Ihrem behandelnden Arzt.

Wundversorgung ist Teil der Behandlungspflege nach § 37 SGB V – auf ärztliche Verordnung kassenfinanziert, ohne Pflegegrad-Voraussetzung. Wir kommen so oft, wie es die Wunde verlangt: täglich, mehrmals täglich oder nach ärztlich festgelegtem Intervall.

DGfW-StandardFoto-DokumentationHausarzt-direkt
Detailaufnahme einer fachgerechten Wundversorgung durch Hansepflege-Ambulant
Modernes Wundmanagement nach DGfW. Foto-Dokumentation. Hausarzt-direkt.
Unser Standard

Was wir behandeln – unser Wundspektrum.

Acht Wundarten und Verfahren, alle nach aktuellem Wundmanagement-Standard. Wir versorgen sowohl akute als auch chronische Wunden.

Ulcus cruris (offenes Bein)

Durch venöse oder arterielle Durchblutungsstörungen entstanden. Wundreinigung, geeignete Wundauflagen, Kompressionstherapie. Eng abgestimmt mit Hausarzt und Phlebologen.

Dekubitus (Druckgeschwür)

Alle Stadien des Druckgeschwürs – Behandlung plus Beratung zu Druckentlastung und Lagerung. Wir schulen auf Wunsch auch pflegende Angehörige.

  • Diabetisches Fußsyndrom

    Bei Diabetes durch Nervenschäden und Durchblutungsstörungen schlecht heilende Wunden. Engmaschige Verlaufskontrolle, Abstimmung mit Diabetologen.

  • Postoperative Wunden

    Nach OP: steriler Verbandswechsel, Infektionskontrolle, Naht-/Klammerversorgung, Dokumentation für den Chirurgen. Übernahme oft binnen 24–48 Std.

  • Akute Wunden

    Nach Stürzen, Verletzungen oder Hauterkrankungen – Wundreinigung, Desinfektion, geeignete Auflagen, Schutz vor Infektionen.

  • Tumorwunden

    Palliativ und einfühlsam. Wundkontrolle, Geruchsmanagement, bestmögliche Lebensqualität – nicht Heilung steht im Vordergrund, sondern Würde.

  • Kompressionstherapie

    Anlegen von Kompressionsverbänden und Strümpfen bei venösen Erkrankungen, Lymphödem oder Thromboseprophylaxe – wundphasengerecht abgestimmt.

  • Foto-Dokumentation

    Jede Wunde wird fotografisch und schriftlich dokumentiert – für Sie, für Ihren Arzt, für eine gerichtssichere Verlaufsdokumentation.

Postoperative Versorgung

Steriler Verbandswechsel — auch direkt nach der OP

Steriler Verbandswechsel an einer postoperativen Naht am Unterarm zuhause durch eine Pflegefachkraft der Hansepflege-Ambulant
Pflegefachkraft der Hansepflege-Ambulant versorgt eine akute Schürfwunde am Unterarm einer älteren Patientin zuhause
Akute Wunden

Wenn schnelle Versorgung zählt

Wundversorgung zuhause – für wen sie passt.

Ambulante Wundversorgung ist nicht für alle gleich – aber sie hat klare Zielgruppen, bei denen sie der Klinikversorgung mindestens ebenbürtig ist.

  • Mit chronischen Wunden

    Ulcus cruris, Dekubitus, diabetisches Fußsyndrom – chronische Wunden brauchen kontinuierliche Versorgung über Wochen oder Monate. Wir bringen die Klinik zu Ihnen.

  • Nach Operation

    Postoperative Wundversorgung übernehmen wir nahtlos nach der Krankenhausentlassung – Infektionskontrolle, Verbandswechsel, Dokumentation. So werden Krankenhausaufenthalte verkürzt.

  • Mobilitätseingeschränkt

    Der Weg in die Praxis oder Ambulanz ist beschwerlich. Wir kommen zu Ihnen – so oft, wie die Wunde verlangt, ohne dass Sie das Haus verlassen müssen.

  • Mit Diabetes oder Durchblutungsstörung

    Chronische Grunderkrankungen führen häufig zu schlecht heilenden Wunden. Wir kennen die Zusammenhänge und versorgen die Wunde im Gesamtkontext Ihrer Gesundheit.

Strukturiert und individuell.

Vier Schritte, die wir mit Ihrem Arzt durchgehen. Foto-Dokumentation und enge Abstimmung sind Standard, kein Extra.

  1. 01

    Wundanamnese

    Vollständige Erhebung: Wundart, Wundalter, Grunderkrankungen, bisherige Therapie, Schmerzsituation. Foto-Dokumentation.

    60 Min
  2. 02

    Therapieplan

    Mit Ihrem Arzt: Wundauflagen, Verbandswechselintervalle, flankierende Maßnahmen (Kompression, Ernährung).

    24–48 Std
  3. 03

    Kontinuierliche Versorgung

    Fachkräfte kommen zu vereinbarten Zeiten. Jeder Besuch wird dokumentiert. Veränderungen sofort an den Arzt.

    Laufend
  4. 04

    Verlaufskontrolle

    Wunden verändern sich – wir passen den Therapieplan kontinuierlich an. Ziel: bestmögliche Heilung.

    Wöchentlich

Was kostet das? Die Krankenkasse zahlt.

Wundversorgung wird auf ärztliche Verordnung vollständig von der gesetzlichen Krankenversicherung übernommen (§ 37 SGB V). Hier die wichtigsten Maßnahmen und ihre Kostenträger:

Wir helfen bei der Verordnung – kostenlos

Privat Versicherte klären den Leistungsumfang individuell mit ihrer Versicherung. Bei der Beantragung und Kommunikation mit der Krankenkasse helfen wir kostenlos.

SGB V § 37

Häusliche Krankenpflege

Pflegesachleistung pro Pflegegrad – monatliche Beträge
MaßnahmeÜbernahme
Verbandswechsel & Wundbehandlung
100 %
GKV auf Verordnung
Moderne Wundauflagen
100 %
phasengerecht ausgewählt
Kompressionstherapie
100 %
GKV auf Verordnung
Foto-Dokumentation
inklusive
für Arzt + Patient
Gesetzliche Zuzahlung
10 % / max. 10 €
pro Tag, bis Belastungsgrenze

Häufige Fragen zur Wundversorgung.

Was Patienten und Angehörige uns am häufigsten fragen.

  • Wie oft muss der Verband gewechselt werden?

    Das hängt von der Wundart, der Sekretionsmenge und der gewählten Wundauflage ab. Moderne Wundauflagen ermöglichen oft längere Intervalle – alle zwei bis drei Tage sind üblich. Bei stark sezernierenden oder infizierten Wunden ist auch täglicher Wechsel möglich. Ihr Arzt und unser Fachpersonal legen das Intervall gemeinsam fest und passen es laufend an.

  • Brauche ich eine ärztliche Verordnung für die Wundversorgung?

    Ja. Wundversorgung als Behandlungspflege wird auf ärztliche Verordnung (Muster 12) durch die Krankenkasse übernommen. Ohne Verordnung ist eine Selbstzahlung möglich – wir erstellen Ihnen vorab einen transparenten Kostenvoranschlag. Wir beraten Sie gerne, welcher Weg für Sie der richtige ist.

  • Kann meine Wunde zuhause genauso gut versorgt werden wie in einer Klinik?

    Ja – für die meisten Wunden ist die häusliche Versorgung medizinisch gleichwertig zur ambulanten Klinikversorgung. Entscheidend ist das Fachwissen des Pflegepersonals und die verwendeten Materialien. Unsere Fachkräfte sind in modernem Wundmanagement nach DGfW-Standard ausgebildet und setzen aktuelle Medizinprodukte ein.

  • Was passiert, wenn sich die Wunde verschlechtert?

    Wir dokumentieren jede Veränderung fotografisch und schriftlich. Bei einer Verschlechterung – Infektionszeichen, fehlende Heilungstendenz, Schmerzzunahme – informieren wir sofort den behandelnden Arzt und handeln nach seiner Anweisung. Im Notfall koordinieren wir auch eine stationäre Einweisung.

  • Können Angehörige in die Wundversorgung eingebunden werden?

    Ja, wenn sie es möchten. Wir schulen Angehörige in der Grundversorgung zwischen unseren Besuchen – Beobachtung der Wunde, Schutz vor Druck oder Feuchtigkeit. Die eigentliche Wundversorgung bleibt jedoch Aufgabe unserer examinierten Fachkräfte. Pflegehilfskräfte sind in diesem Bereich gesetzlich nicht zugelassen.

  • Arbeiten Sie mit meinem Hausarzt zusammen?

    Ja, immer. Wir sind kein Ersatz für den Arzt – wir sind Teil Ihres medizinischen Teams. Wir informieren Ihren Arzt regelmäßig über den Wundverlauf, holen Rücksprache bei Veränderungen und setzen ärztliche Anordnungen präzise um. Wir kennen die Hausärzte und Wundtherapeuten in Grimmen, Stralsund und der Region persönlich.

  • Was kostet eine ambulante Wundversorgung?

    Bei ärztlicher Verordnung (Muster 12) übernimmt die gesetzliche Krankenkasse die Kosten vollständig nach § 37 SGB V. Es fällt nur die gesetzliche Zuzahlung an: 10 % der Kosten + 10 € pro Verordnung, gedeckelt durch Ihre persönliche Belastungsgrenze (2 % des Bruttoeinkommens; bei chronisch Kranken 1 %). Privatversicherte rechnen entsprechend Tarif ab. Selbstzahlung ist möglich – dazu erstellen wir Ihnen vorab ein transparentes Angebot.

  • Welche Maßnahmen gibt es zur professionellen Wundversorgung?

    Wir arbeiten nach dem phasenadaptierten Wundmanagement der Deutschen Gesellschaft für Wundmanagement (DGfW). Die Maßnahmen richten sich nach der jeweiligen Wundphase: Reinigung und Debridement (Entfernung abgestorbenen Gewebes), Auswahl der wundphasen-gerechten Wundauflage (Hydrokolloide, Alginate, Schaumstoffe, Silberverbände, Hydrogele, Superabsorber), Schutz vor Infektionen, Druckentlastung und Kompressionstherapie wo nötig, regelmäßige Fotodokumentation für den behandelnden Arzt. Jede Wunde bekommt einen individuellen Therapieplan – wir kombinieren Materialwissen mit Erfahrung in der häuslichen Versorgung.

  • Wer macht Wundversorgung zu Hause – kann das jeder Pflegedienst?

    Grundsätzlich darf jeder zugelassene ambulante Pflegedienst Wundversorgung nach Verordnung übernehmen. Bei chronischen oder komplexen Wunden (Ulcus cruris, Dekubitus, diabetisches Fußsyndrom) macht es einen Unterschied, ob Sie einen Pflegedienst mit qualifizierten Wundexperten / Wundmanagern haben. Bei der Hansepflege-Ambulant arbeiten ausgebildete Wundexperten – das ist genau für diese Wundarten ein realer Heilungs- und Lebensqualitätsunterschied. Fragen Sie bei jedem Anbieter konkret nach: Ist eine zertifizierte Wundmanager-Qualifikation im Team?

Pflege-Update

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Einmal im Quartal: aktuelle Hinweise zu Wundmanagement, neue Versorgungs-Standards, Klartext zu Gesetzesänderungen. Kein Spam, jederzeit abbestellbar.

08Kontakt

Wunde versorgen lassen – jetzt anrufen.

Warten Sie nicht zu lange. Chronische Wunden verschlechtern sich ohne fachgerechte Behandlung. Wir kommen für eine erste Einschätzung – kostenlos und unverbindlich.

Mo–Fr 8–15 Uhr · Persönliches Gespräch ohne Warteschleife

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