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Hansepflege-Ambulant

MDK-Begutachtung

MDK-Begutachtung – so bereiten Sie sich vor

Der MDK-Hausbesuch entscheidet über Ihren Pflegegrad. Mit 6-Modul-Checkliste, Pflegetagebuch-Vorlage und unserer fachlichen Begleitung am Termin – kostenlos in Grimmen und Stralsund.

Wir sind auf Wunsch beim MDK-Termin dabei · Pflegetagebuch + Checkliste · kostenlos

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6 Module · 25 Arbeitstage Frist · Wir begleiten

MDK-Begutachtung – was beim Hausbesuch passiert

Der Medizinische Dienst (MD, frueher MDK) begutachtet im Auftrag der Pflegekasse Ihren Pflegebedarf nach § 18 SGB XI. Der Gutachter bewertet bei einem Hausbesuch sechs Lebensbereiche – „Module" genannt – nach einem festen Punktesystem (Neues Begutachtungsassessment, NBA): Mobilität, kognitive Faehigkeiten, Verhaltensweisen, Selbstversorgung, Krankheitsbewaeltigung und Alltagsgestaltung. Aus den Punktwerten ergibt sich der Pflegegrad 1 bis 5.

Wer mit Pflegedienst-Begleitung in den MD-Termin geht, bekommt im Schnitt einen Pflegegrad hoeher.
Praxiserfahrung aus 4 Jahren Begutachtungs-Begleitung

Wir bereiten Sie kostenlos auf den MD-Hausbesuch vor: Pflegetagebuch-Vorlage, Checkliste mit den 26 Schluesselfragen, Begleitung beim Termin auf Wunsch. Wer mit Pflegedienst-Unterstuetzung in die Begutachtung geht, bekommt erfahrungsgemaess einen Pflegegrad hoeher – weil reale Hilfebedarfe nicht unterschaetzt werden. Termin schon? Pflegegrad-Antrag steht noch aus?

Pflegekraft der Hansepflege-Ambulant bereitet eine Pflegebeduerftige auf die MDK-Begutachtung vor

Die 6 Module der MD-Begutachtung.

Der MD bewertet bei jedem Modul den Grad Ihrer Selbststaendigkeit. Die Punktwerte werden gewichtet zusammengezaehlt – ab 12,5 Punkten gibt es Pflegegrad 1, ab 90 Punkten Pflegegrad 5.

  1. Mobilität

    10 % Gewichtung

    Aufstehen, sich im Bett umdrehen, gehen, Treppensteigen, Sitzen halten. Der MD beobachtet, wie viel Hilfe Sie tatsaechlich brauchen – nicht was Sie unter Anstrengung gerade noch koennen.

  2. Kognitive und kommunikative Faehigkeiten

    15 % Gewichtung

    Personen erkennen, Orientierung in Zeit/Ort/Situation, Risiken einschaetzen, Gefahren erkennen, Entscheidungen treffen, sich verstaendlich machen. Wichtig bei Demenz!

  3. Verhaltensweisen und psychische Problemlagen

    15 % Gewichtung

    Naechtliche Unruhe, motorische Unruhe, Aggression, Aengste, Antriebslosigkeit, sozialer Rueckzug, depressive Stimmungslagen. Konkrete Vorfaelle dokumentieren!

  4. Selbstversorgung

    40 % Gewichtung – wichtigstes Modul

    Waschen, Duschen, Zaehne putzen, Anziehen, Toilette, Essen und Trinken zubereiten und essen. 13 Einzel-Items! Das groesste Gewicht – hier zaehlt jede Hilfe.

  5. Krankheitsbewaeltigung

    20 % Gewichtung

    Medikamente, Verbandswechsel, Injektionen, Arzttermine, Therapien, Umgang mit Inkontinenzmaterial. Auch zaehlt: Telefonate fuer Termine, Begleitung zur Apotheke.

  6. Alltagsgestaltung und soziale Kontakte

    15 % Gewichtung

    Tagesablauf planen, Beschaeftigungen, Kontakte pflegen, schlafen, Ruhen. Wer alleine isoliert lebt oder den Tagesablauf nicht mehr strukturiert bekommt, hat hier hohen Bedarf.

Häufige Fragen zur MDK-Begutachtung.

Antworten auf die wichtigsten Praxisfragen – von Pflegetagebuch ueber Termin-Verschiebung bis Widerspruch bei zu niedrigem Pflegegrad.

  • Was passiert bei der MDK-/MD-Begutachtung – wie bereite ich mich vor?

    Der Medizinische Dienst (MD, früher MDK) prüft sechs Module: Mobilität, Kognitive/kommunikative Fähigkeiten, Verhaltensweisen, Selbstversorgung, Umgang mit krankheitsbedingten Anforderungen, Alltagsgestaltung. Wichtig: beschreiben Sie den schlechtesten Tag, nicht den besten – die Begutachtung ist eine Momentaufnahme. Wir bereiten Sie konkret vor: Welche Beispiele dokumentieren? Welche Hilfsmittel zeigen? Wer sollte mit dabei sein? Wir können auf Wunsch beim Termin anwesend sein – nicht als Stellvertreter, aber als Erklärungs-Hilfe.

  • Welche Fragen stellt der MD beim Hausbesuch?

    Der Gutachter arbeitet eine standardisierte Liste aus 64 Items in den 6 Modulen ab. Beispiele: "Koennen Sie ohne Hilfe aufstehen?", "Wann haben Sie zuletzt Ihre Medikamente vergessen?", "Wer kocht fuer Sie?", "Wie oft kommen Besucher?", "Sind Sie nachts unruhig?". Der MD beobachtet, nicht nur fragt – er laesst Sie z.B. vorzeigen, wie Sie sich anziehen. Wir bereiten Sie mit allen 64 Items vor.

  • Was ist ein Pflegetagebuch und warum ist es wichtig?

    Ein Pflegetagebuch dokumentiert ueber 1-2 Wochen Ihren Pflegebedarf in konkreten Beispielen: wann Sie Hilfe brauchen, wie lange, in welcher Form. Der MD-Gutachter ist beim einmaligen Besuch nur kurz da und sieht nicht den realen Alltag. Mit Pflegetagebuch koennen Sie Beispiele liefern, die der Gutachter sonst nicht erfassen wuerde – das hebt den Pflegegrad oft um 1 Stufe. Wir geben Ihnen eine erprobte Vorlage und fuellen sie auf Wunsch gemeinsam mit Ihnen aus.

  • Kann ich beim MD-Termin Begleitung haben?

    Ja, ausdruecklich erwuenscht. Eine Person Ihres Vertrauens (Angehoeriger, Pflegedienst, Betreuer, Nachbar) darf dabei sein und auch antworten. Vorteil: Aussenstehende sehen oft realistischer was Sie taeglich brauchen – Pflegebeduerftige neigen aus Hoeflichkeit oder Scham dazu, Probleme zu verharmlosen. Wir kommen auf Wunsch kostenlos mit – das hat sich in vier Jahren Praxis als groesster Hebel fuer einen passenden Pflegegrad erwiesen.

  • Was passiert, wenn der MD-Termin nicht passt oder verschoben werden muss?

    Sie koennen den Termin einmal ohne Begruendung verschieben – einfach beim MD anrufen oder bei Ihrer Pflegekasse melden. Wichtig: der neue Termin sollte zeitnah liegen, sonst verlieren Sie keine Rechte, aber der Bescheid verzoegert sich. Bei krankheitsbedingten Verhinderungen ist eine Aerztliche Bescheinigung sinnvoll. Wir helfen bei der Kommunikation mit dem MD.

  • Was kann ich tun, wenn der zugewiesene Pflegegrad zu niedrig ist?

    Sie haben einen Monat Zeit ab Bescheid-Eingang Widerspruch einzulegen – formlos schriftlich an die Pflegekasse, mit Begruendung. Der Widerspruch hat aufschiebende Wirkung. Die Pflegekasse beauftragt dann ein Zweitgutachten, oft durch einen anderen MD-Gutachter. Bei jedem zweiten Widerspruch wird der Pflegegrad korrigiert (Statistik 2024). Wir begleiten Widerspruchsverfahren kostenlos – auch beim Zweittermin sind wir gerne dabei.

08Kontakt

Wir begleiten Sie zum MD-Termin.

Ein Anruf reicht. Wir besprechen, was der Gutachter fragen wird, fuellen mit Ihnen das Pflegetagebuch und sind auf Wunsch beim Termin dabei. Kostenlos und unverbindlich.

Mo–Fr 8–17 Uhr · Persönliches Gespräch ohne Warteschleife

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